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So sagt ein Schild an den Türen des mittelalterlichen Dorfes, so haben es
die Experten eingestuft: eines der
dreißig schönsten Dörfer Italiens. Und
so war es schon immer gewesen: nicht
durch Zufall wollte der Dichter Francesco Petrarca die letzten Jahre
seines Lebens gerade in diesem Dorf, das
am Hang der Euganeischen Hügel klammert,
verbringen.
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Hier die Worte des Dichters
an die Stadt, wo heute die sterblichen Überreste liegen: |
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Man lässt das Auto im unteren Teil des Dorfes
stehen und geht zu Fuß weiter. Kurz vor der
Ankunft kann man in der Ebene den See von Costa
sehen, aus dem man heute den wertvollen,
feinsten und natürlichen Lehm erhält, der für
die Fangobehandlungen benutzt wird, für die
Abano Terme bekannt ist. In diesem See wurden
nämlich Reste der ersten Siedlung von Arquà, die
aus der Bronzezeit stammen, gefunden: Reste von
Pfählen, die jetzt in den Museen von Este und
Padua aufbewahrt sind.
In wenigen Minuten gelangt man ins Herz von
Arquà Petrarca und der Spaziergang ist ein
wirklicher Sprung in die Geschichte: der
Besucher ist von Gebäuden umgeben, deren robuste
architektonische Steinbauten sofort den
mittelalterlichen Ursprung des Dorfs zeigen,
auch wenn man kein Sachverständiger ist.
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In Arquà gibt es zahlreiche
Wohnsitze, die aristokratische Familien aus Padua und
Venedig nach dem Tod Petrarcas bauen ließen… ein Zeichen,
dass die VIP auch zu damaligen Zeiten „modische“ Orte
wählten und Arquà hatte sich dank des Dichters einen
Namen gemacht… auch wenn Arquà erst im Jahr 1868
Petrarca seinem Namen hinzufügen konnte. |
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Die Brustbeerbäume sind ein Wahrzeichen von
Arquà Petrarca. Sie sind das Zeugnis einer alten
Zeit, als die bäuerlichen Familien die
Brustbeeren sammelten und sie zusammen mit
anderen Früchten in eine Vase legten, wo ein
süßer likörartiger Saft durch Infusion und
Dekantierung hergestellt wurde, die so genannte
„Brustbeersuppe“. Eine Redewendung, die
sprichwörtlich „vor Freude jauchzen“ bedeutet.
Es gibt auch zahlreiche Granatapfelbäume,
die
sehr viele Gärten von Arquà schmücken und deren
leuchtendes Rot zwischen den warmen Farben des
herbstlichen Panoramas schimmert. |
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