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Ein Ort,
zwei Wunder:
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das Schloss von San Pelagio, venezianische Villa und
Sitz des Luftmuseums
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Das Schloss San Pelagio, seit fast 400 Jahren Sitz der
Grafen Zaborra, gleicht einem verzauberten Ort, wo die
Zeit stehen geblieben ist.
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Im Schatten des
Säulenganges der venezianischen Villa,
gestreichelt von einer leichten Brise, werden
wir von einer Stille, durchbrochen nur vom
Gesang der Vögel und von den Düften der Blumen,
Rosen und Essenzen, die die kostbaren Gärten
füllen, verzaubert.
Dieser Sprung in die Geschichte beginnt im
Mittelalter, dessen Zeuge der Turm aus dem 14.
Jahrhundert ist, eine Erinnerung an die Frau der
Familie Carraresi von Padua, um dem später die
venezianische Villa, Werk der Grafen Zaborra,
gebaut wurde. Das heutige Aussehen geht auf das
18. Jahrhundert zurück und offenbart die
landwirtschaftliche Berufung der vielen
venezianischen Villen, die sich in dieser Region
befinden.
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Informationen
Via San Pelagio, 34 – 35020 Due
Carrare - PD
Tel. +39 049-9125008 Fax +39
049-9125773
www.museodellaria.it -
e-mail:
info@museodellaria.it
Restaurant Castello
Tel. +39 049-9126167 Fax +39
049-9125773
e-mail:
ristcastsanpelagio@libero.it
Öffnungszeiten
März - November:
Mittwoch und Donnerstag 9.00 bis
13.00 Uhr;
Freitag
und Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr
und 14.30 bis 18.30 Uhr;
Sonn- und Feiertags 10.00 bis
19.00 Uhr
Dezember - Februar:
Sonn- und Feiertags 10.00 bis
17.00 Uhr (geschlossen am 25/12)
Für Gruppen:
(mindestens 25 Personen) auf
Vormerkung ist das Museum jeden
Tag geöffnet.
Eintrittspreise:
Einzelkarte € 7.00; Kinder (5-12
Jahre) € 6.00;
für die Gruppenpreise
konsultieren Sie die Webseite.
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Ein herzliches
Dankeschön von Abano.it
gilt Frau Ricciarda Avesani, perfekte Besitzerin
des Hauses, die wusste all die Leidenschaft
und
die Liebe für ihr Haus, die Pflanzen
und die
Geschichte des Fluges uns zu vermitteln |
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Luftmuseums |
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Aber es
ist noch einmal die Geschichte, die das
Schloss von San Pelagio so ansehnlich
macht: in der Tat war es Gabriele
D’Annunzio, der etwa ein
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Jahr lang,
zwischen 1917 und 1918, in der Villa lebte,
während er die Vorbereitungen für den berühmten
Flug nach Wien traf, der schließlich am 9 August
1918 erfolgte und von hier startete. Im Inneren
des Schlosses sind heute noch die vier
reservierten Zimmer des Aufenthaltes von
D‘Annunzio erhalten, ausgestattet mit den
kostbarsten Antiquitäten und mit einem Teil der
originellen Möbel des Schlosses. Dies war das
wichtige geschichtliche Ereignis, das die
Familie Zaborra- Avesani inspirierte einen Teil
der Struktur, 35 Zimmer, in ein Flugmuseum
umzugestalten. Es ist ein chronologischer
Rundgang, der die Geschichte des Fluges von der
Mythologie ( Dädalus und Ikarus) zum Vogelflug,
von Leonardo da Vinci zu den Eroberungen des
Weltraumes, darstellt. Vom ersten Flug der
Brüder Wright (1903) bis zum ersten Shuttle-Flug
(1980) sind nur 80 Jahre vergangen! Anscheinend
verkörpert der Mythos von Ikarus den Willen der
Menschen ihren Kopf zwischen den Wolken zu haben!
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Photogallery |
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Gibt es eine bessere Möglichkeit um Ihnen
das
Wunder dieses Museums zu erklären,
wenn nicht
mit ein paar Fotos? |
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Besichtigen wir das
Äußere der Villa
Auf dem ersten Blick
finden wir alle wichtigen Elemente einer venezianischen Villa
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Darstellungsgarten:
der Hauptgarten, der die Zuschauer beeindrucken sollte.
Der Garten des Schlosses ist ein Kunstwerk der Natur:
hier kann man über 1.000 verschiedene Rosenarten und im
Zentrum den Seerosenteich bestaunen
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Seine Geometrie, ein
Rechteck geteilt in vier Blumenbeete, verweist
auf die symbolische Darstellung der vier Hauptelemente:
Feuer, Luft, Wasser und Erde.
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Geheimgarten: der
Garten der Familie, in dem Heilpflanzen und Kräuter
angepflanzt wurden. Er bietet auch den Jahrhundertbäumen
Lebensraum, zu ihnen zählt einer300 Jahre alte
Königinblume, zwei Jahrhundertlinden und eine
“Parfümwand”...
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..die an der Mauer des
Schlosses hochklettert. In der Mitte des Gartens
befindet sich ein antikes Thermalbecken.
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Barchessa: Ort in dem das Heu und
die landwirtschaftlichen Geräte
untergebracht wurden; der heutige Sitz
der antiken Flugzeuge.
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Carpinata: (Hainbuchenallee) Allee
im Schatten der jahrhundertalten
Hainbuchen
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Obstgarten: vorkommend in den
venezianischen Villen, eine Kreuzung
zwischen einen ornamentalen Garten und
einem Früchtegarten. Zwischen den vielen
verschiedenen Sorten von Obstbäumen
erscheint auch der “Biricoccolo” (Papst
Aprikose), eine natürliche Kreuzung
zwischen Aprikose und Pflaume, die eine
orange- violette Farbe und einen süßen
und aprikosenähnlichen Geschmack
aufweist.
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Leuchtend gelbe Blüte des
Johanniskrautes.
Passionsblume, sie heißt so weil ihre
Staubgefäße an die Nägel der Kreuzigung
erinnern.
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Die Labyrinthe |
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Die Labyrinthe: es gibt zwei Labyrinthe im
Garten des Schlosses von San Pelagio. Das erste
ist das Labyrinth von Minotaurus, das in sich
sowohl die Tradition der venezianischen Villa,
die in den Gärten ein Labyrinth vorsieht, als
auch das Thema des Fluges, das vom Mythos Ikarus
dargestellt wird, einschließt. Ikarus versuchte,
eingeschlossen im Labyrinth von Cnosso, mit den,
von seinem Vater erbauten Flügeln aus Federn und
Wachs, zu fliehen. Ikarus fiel jedoch ins
ägäische Meer, ist aber heute noch Symbol für
den Menschen, der träumt sich in die Luft zu
erheben.
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Dieses Labyrinth hat eine Größe von 1.200 m2 und
besteht aus 1.000 Pflanzen, die eine Höhe von 3
Metern erreichen. Achtung man verirrt sich
leicht im Inneren, aber noch mehr wenn man das
Zentrum erreicht hat: dort erwartet Sie ein
riesiger und hungriger Minotaurus!
Das zweite ist
das Labyrinth des vielleicht ja oder vielleicht
nein (Forse che sì forse che no), es ist kleiner
und jünger und ist D’Annunzio gewidmet. Dieses
Labyrinth besitzt nur einen Durchgang, der zu
einem Zentrum mit Spiegeln führt, um das Konzept
des “doppelten” von D’Annunzio darzustellen.
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Für die Kinder führt dieses zweite Labyrinth zu
der Hollunderfee, ein Baum der magischen Kräfte,
der genau im Zentrum gepflanzt wurde.
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